Das deutsche Bankenwesen gehört weltweit gesehen zu den größten. Es setzt sich aus drei Bereichen zusammen: private, öffentlich-rechtliche und genossenschaftliche Banken . Während bei den ersteren der Profit als Geschäftsziel ganz oben steht, trifft dieser Umstand auf die beiden letztgenannten nicht zu. Zu den privaten Geschäftsbanken gehören solche Großbanken wie Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank oder die HypoVereinsbank, ferner die Postbank, Spezialbanken sowie eine ganze Reihe, darunter auch ausländischer, kleinerer Privatbanken. Zu den öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten zählen die Landesbanken, Sparkassen und einige Spezialbanken, wie die Deutsche Kreditbank . Der genossenschaftliche Bereich ist um einiges umfangreicher, hierzu gehören die Volks- und Raiffeisenbanken genauso wie die Sparda-Banken , aber auch Darlehensvereine, Kirchenbanken, die Beamtenbank und diverse Spezialinstitute. Allen Banken gemeinsam ist, dass ihre Haupttätigkeit die Bankgeschäfte sind. Zu diesen gehören zum Beispiel Wertapapiergeschäfte (Investment, Depot-Verwaltung), Kreditgeschäfte oder Zahlungsverkehrsgeschäfte, etwa Girokonten.
Wenn sich auch der deutsche Bankenmarkt im internationalen Vergleich in die Riege der Größten einreihen darf, so ist er unter den Top 25 nur schwach vertreten. Erweitert man dagegen die Liste der globalen Spitzenreiter auf ganze 1000, so wendet sich das Blatt zu Gunsten deutscher Banken hier machen diese immerhin einen Anteil von 10% aus.